01 · Datenplattform & Architektur
Ein solides Fundament – bereit für KI
Heute Klarheit schaffen – morgen alle Optionen offenhalten.
Die Idee
Ein Aufbau, der mitwächst
Gutes Reporting steht und fällt mit dem Fundament. Wer Datenstruktur, Modellierung und Prozesse von Anfang an sauber aufbaut, schafft ein System, das heute zuverlässig liefert – und zukunftsfähig bleibt, egal wohin sich Technologie und Anforderungen entwickeln.
Modular von der automatisierten Daten-Pipeline bis zur intelligenten KI-Unterstützung.

- SAP, DATEV, ERP · Buchhaltung
- Microsoft Excel, Microsoft Access, Office-Dateien
- Datenbanken, SQL · Oracle
- Web / APIs, Marktdaten
- Social Media, LinkedIn & Co.
- Weitere Quellen, CRM · IoT
Das Gesamtbild
KI-gestütztes Controlling
Von Daten zu besseren Entscheidungen – alle Bausteine auf einen Blick.
03Künstliche Intelligenz
Natürliche Sprache
- Fragen stellen
- Analysen anfordern
- Erkenntnisse erhalten
KI
Analysieren · Interpretieren
Prognostizieren · Empfehlen
Kontextbasierte Empfehlungen
- Maßnahmen
- Szenarien
- Was-wäre-wenn-Analysen
02Unternehmenswissen
Ontologie
Gemeinsame Semantik · einheitliches Verständnis
- Begriffe & Kennzahlen
- Datenbeziehungen
- Geschäftslogik
- Regeln & Bedingungen
01Datenplattform
Microsoft Power BI / Fabric
Alle relevanten Daten in einer Plattform integriert
- Datenintegration
- Modellierung
- Semantisches Modell
- Zugriff & Sicherheit
- Skalierbar & zukunftssicher
Datenquellen

ERP & Buchhaltungz. B. SAP, DATEV
Microsoft ExcelDateien & Reports- Datenbankenz. B. SQL, Oracle
- Webdaten / APIsMarkt- & Wirtschaftsdaten
Social Mediaz. B. LinkedIn, Instagram, TikTok
- Weitere Quellenz. B. CRM, Produktion, IoT
Ergebnisse & Nutzung
Flexibel · relevant · zielgruppengerecht
Dashboards & Reporting
Interaktiv · aktuell · Self-Service
Ad-hoc-Analysen
Durch KI unterstützt
Forecasts & Szenarien
Datenbasiert · KI-gestützt
Warnungen & Überwachung
Früh erkennen · proaktiv handeln
Strategische Entscheidungen
Konkrete Handlungsempfehlungen
Eine Datenbasis. Viele Perspektiven.
Daten. Wissen. Wirkung.
Zusammenspiel
Dashboards & KI – warum beides zusammengehört
Dashboards und KI-Assistenz sind kein Entweder-oder – sie ergänzen sich.
Bewährt & nachvollziehbar
Dashboards – Ihre Steuerungszentrale
- Wiederkehrende Kennzahlen, Monatsberichte, Soll/Ist-Vergleiche
- Nachvollziehbar, prüfbar, stabil
- Klare Drilldowns und einheitliche Logik
Ergänzend & explorativ
KI-Assistenz – Ihr analytischer Sparringspartner
- Ad-hoc-Fragen jenseits des Standard-Reportings
- Mustererkennung und Zusammenhänge aufdecken
- Proaktive Hinweise statt nur reaktive Berichte
Zwei Wege – ein Ziel
Welche Variante passt?
Modulare Datenarchitektur, angepasst an Ihre Anforderungen – der Unterschied liegt in Ihrer Ausgangslage.
Einfache Variante
Ideal für den Einstieg
Vorteile
- Zentraler Cloud-Speicher für Ihre Quelldaten, Verarbeitung direkt in Power BI
- Schnell einsatzbereit und leicht verständlich
- Keine zusätzliche Datenplattform nötig
- Niedrige Einstiegskosten – ohne zusätzliche Plattformgebühren
Optional: KI-Assistenz
ChatGPT oder Claude über eine freigegebene Schnittstelle
Empfohlen für: Unternehmen, die vor allem Berichte und KI-Fragen an ihre Kennzahlen brauchen
Erweiterte Variante
Wenn Ihre Daten mehr leisten sollen
Vorteile
- Separate Datenplattform auf Basis von Microsoft Fabric
- Automatisierte Datenprozesse für viele Quellen
- Zentrale, sichere Datenverwaltung (Data Lake)
- Basis für eigene KI-Agenten und Apps
Optional: KI-Assistenz
ChatGPT oder Claude über eine freigegebene Schnittstelle, zusätzlich Copilot und Fabric Data Agents (ab Fabric‑Kapazität F2)
Empfohlen für: Unternehmen, die ihre Daten über Berichte hinaus nutzen wollen
Im Erstgespräch klären wir gemeinsam, welche Variante zu Ihrer Situation passt – ohne Verkaufsdruck.
Vorgehen
Die drei Phasen der Wertschöpfung
Von der Datenquelle zum intelligenten Reporting.
Phase 1
Automatisierte Integration
Anbindung & Aktualisierung
Im ersten Schritt werden Ihre Systeme sauber angebunden. Schluss mit manuellem Suchen, Exportieren oder Zusammenkopieren von Listen.
Datenquellen
- DATEV (FiBu)
- SAP (ERP)
- SQL-Datenbanken
- Excel & CSV
- Web-Daten & Dokumente
- … und viele weitere
Ihr Vorteil
Nach Einrichtung und Prüfung ein verlässlicher, automatisierter Datenfluss, der sich im vereinbarten Rhythmus von selbst aktualisiert.
Phase 2
Die intelligente Mitte
Zentralisierung & Qualität
Damit Zahlen im Controlling wirklich belastbar sind, brauchen sie Struktur. Ihre Daten werden an einem zentralen, sicheren Ort zusammengeführt und durchlaufen ein bewährtes Stufenmodell zur Qualitätssicherung: Rohdaten, geprüfte Daten, auswertungsfertige Daten (Bronze, Silber, Gold). In Microsoft Fabric ist das der empfohlene Aufbau; in kleineren Lösungen lässt er sich in Power BI vereinfacht nachbilden.
Microsoft Fabric
Die moderne All-in-One-Plattform für integrierte Datenprozesse.
Power BI Dataflows
Die schlanke Lösung für KMU – Veredelung direkt in der Power‑BI‑Cloud.
Phase 3
Reporting & Steuerung
Das Herzstück
Hier entsteht das Werkzeug für Ihre tägliche Arbeit: Power BI.
Das semantische Modell
Die zentrale Logikschicht Ihres Reportings. Ihre Datenquellen werden zu einem konsistenten Datenmodell verbunden; Geschäftsziele, Kennzahlen, Zeitlogik und Begriffe werden eindeutig definiert.
Was Sie erhalten
Verlässliche Dashboards für Geschäftsführung und Fachbereiche – mit klaren Kennzahlen, nachvollziehbaren Drilldowns und einheitlicher Logik. Dazu ein Kennzahlenüberblick mit Definitionen, damit jeder im Unternehmen weiß, was eine Zahl bedeutet.
FAQ
Häufige Fragen
Plattformwahl, Datenstandort, Datenschutz und Kosten – kurz beantwortet.
Power BI ist ein Werkzeug für Berichte und Dashboards. Microsoft Fabric ist eine Datenplattform, die mehrere solcher Werkzeuge bündelt – Power BI ist eines davon. Sie können Power BI allein nutzen oder die übrigen Fabric-Werkzeuge später dazunehmen.
Mit Power BI holen Sie Ihre Daten aus den Quellen, bereiten sie auf und zeigen sie in Berichten. Ihre Kennzahlen und Begriffe sind darin eindeutig definiert. KI-Assistenten wie ChatGPT oder Claude können über eine freigegebene Schnittstelle bereits Fragen dazu beantworten.
Mit Fabric liegen Ihre Daten zusätzlich in einem zentralen Speicher, den Berichte, KI und andere Anwendungen gemeinsam nutzen. Außerdem möglich:
- Eigene KI-Spezialisten: Mit Fabric Data Agents entstehen KI-Assistenten direkt auf der Microsoft-Infrastruktur, etwa fürs Controlling oder den Vertrieb. Auf Wunsch kommt Copilot hinzu, der KI-Assistent von Microsoft. (Microsoft Learn)
- Automatisierte Datenprozesse: Pipelines und Notebooks für komplexere Aufbereitung und Machine Learning.
- Unternehmens-Apps (Vorschau): Mit Fabric Apps lassen sich Anwendungen direkt auf Ihren Daten bauen, etwa für Planungseingaben.
Kurz gesagt: Für Berichte und KI-Fragen an Ihre Kennzahlen genügt Power BI. Sollen Ihre Daten darüber hinaus arbeiten, nehmen Sie die Fabric-Werkzeuge dazu – ohne neu anzufangen und schon ab einer kleinen Kapazität.
Power BI und Microsoft Fabric bieten Anschlüsse für viele gängige Datenquellen – beispielsweise Excel- und CSV-Dateien, Datenbanken sowie ERP-, CRM- und Cloud-Systeme.
Wie einfach und wie weitgehend automatisiert eine Anbindung möglich ist, hängt vom jeweiligen System ab. Manche Quellen lassen sich direkt verbinden, andere stellen Daten über eine Programmierschnittstelle oder einen Export bereit. Dafür müssen die benötigten Daten zugänglich und die entsprechenden Berechtigungen vorhanden sein.
Zu Beginn prüfen wir deshalb, welche Daten verfügbar sind, wie sie bereitgestellt werden können und in welchem Rhythmus eine Aktualisierung möglich ist.
Sobald personenbezogene Daten wie Kunden- oder Mitarbeiterangaben in Ihre Auswertungen einfließen, ist die DSGVO zu beachten. Das bedeutet nicht, dass diese Daten nicht ausgewertet werden dürfen. Entscheidend ist, welche Informationen benötigt werden und wer darauf zugreifen darf. Bei rein betrieblichen Kennzahlen ohne Personenbezug spielt die DSGVO in der Regel keine Rolle.
Power BI und Fabric bieten dafür verschiedene Schutzmöglichkeiten:
- Präzise Zugriffssteuerung: Nutzer sehen nur die Informationen, die sie für ihre Arbeit benötigen.
- Row-Level Security (RLS): Unterschiedliche Nutzer oder Rollen können unterschiedliche Datensätze sehen – beispielsweise nur die Kunden oder Projekte, für die sie zuständig sind.
- Object-Level Security (OLS): Bestimmte Tabellen oder Spalten lassen sich für einzelne Nutzergruppen vollständig ausblenden, etwa vertrauliche Personal- oder Gehaltsdaten.
- Datenmaskierung: Sensible Werte können unkenntlich gemacht werden. Je nach technischer Umsetzung sehen nur entsprechend berechtigte Nutzer die vollständigen Angaben.
- Pseudonymisierung: Namen und andere direkte Merkmale werden durch neutrale Kennungen ersetzt. Die Daten bleiben auswertbar, gelten aber weiterhin als personenbezogen, solange eine Zuordnung möglich ist.
- Anonymisierung: Daten werden so aufbereitet oder zusammengefasst, dass einzelne Personen nicht mehr identifiziert werden können. In diesem Fall besteht kein Personenbezug mehr.
RLS und OLS schützen die Sicht von Berichtsnutzern. Personen mit Bearbeitungs- oder Administrationsrechten können weitergehenden Zugriff haben, weshalb auch diese Rechte gezielt vergeben werden.
Welche Maßnahmen sinnvoll sind, hängt von den verwendeten Daten und den vorgesehenen Nutzergruppen ab. Die technischen Schutzmöglichkeiten werden deshalb passend zur jeweiligen Lösung eingerichtet.
Die Kosten hängen primär von der Anzahl Ihrer Nutzer und der benötigten Rechenpower ab. Zur Orientierung dienen diese zwei Säulen:
- Power BI Premium pro Benutzer (PPU): Für kleinere Teams mit erweiterten Anforderungen dient PPU als solide Planungsgrundlage. Die Lizenz umfasst alle Pro-Funktionen sowie größere semantische Modelle und häufigere Aktualisierungen. Sie liegt aktuell bei ca. 20,80 €* pro Nutzer/Monat (bei jährlicher Abrechnung, zzgl. MwSt.). Alle Personen, die Inhalte in einem PPU-Arbeitsbereich nutzen, benötigen ebenfalls eine PPU-Lizenz.
- Microsoft Fabric (Rechenkapazität für das Unternehmen, zzgl. Power-BI-Lizenz je Nutzer): Für umfassende Datenprojekte eignet sich Microsoft Fabric. Die Kapazität beginnt bei F2* und lässt sich je nach Anforderung skalieren. Hier entscheiden Sie sich zwischen zwei Varianten:
- Maximale Flexibilität (Pay-as-you-go): Ca. 223 €/Monat* bei 24/7-Dauerbetrieb. Die Kapazität lässt sich automatisch pausieren (z. B. nachts und am Wochenende), was die effektiven Kosten deutlich reduziert.
- Maximale Planungssicherheit (Reservierung): Bei einer 1-jährigen Reservierung bietet Microsoft ca. 41 % Rabatt – das reduziert den Preis auf ca. 133 €/Monat* (fixer Betrag, unabhängig von der Nutzung).
Für Copilot in Power BI reicht PPU allein nicht aus. Dafür wird zusätzlich eine geeignete kostenpflichtige Kapazität benötigt – beispielsweise Microsoft Fabric ab F2.
Im Erstgespräch analysiere ich Ihr Nutzungsmuster und kalkuliere, welche Variante für Ihr Budget den höchsten Wirkungsgrad erzielt.
* Sämtliche Preisangaben sind unverbindliche Orientierungswerte (Stand: September 2026) und können sich jederzeit ändern. Die genannten Fabric-Preise beziehen sich auf die kleinste Fabric-Kapazität F2. Abhängig von der Architektur können zusätzlich nutzungsabhängige Speicherkosten in OneLake anfallen. Aktuelle Preise, Rabatte und Konditionen finden Sie auf den offiziellen Microsoft-Preisseiten für Power BI und Microsoft Fabric.
Bereit für Ihre zukunftssichere BI-Architektur?
Lassen Sie uns gemeinsam skizzieren, wie Ihr Zielbild aussieht – vom stabilen Reporting bis zur intelligenten Assistenz.